500 gepflanzte Rotbuchen in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns

500 gepflanzte Rotbuchen in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns

Stichwort: „Unsere dritte Mittelverwendung“. Wer den Weg mit uns geht, darf sich sicher sein, dass er sowohl Bäume weltweit pflanzt, als auch tropische Primärregenwälder am Amazonas schützt, getreu unseres Leitfadens: „Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen.“ Darüber hinaus ermöglicht uns dein Beitrag weitere Projekte weltweit zu realisieren. Abhängig davon, wo Hilfe benötigt wird oder sich die Möglichkeit ergibt, wirtschaftlichen Interessen zu Ungunsten der Natur einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Eines dieser Projekte führte uns diesmal quasi vor die eigene Haustür. In Vorpommern (Strasburg, Uckermark) konnten wir dank euch selber Hand anlegen und in Zusammenarbeit mit unserem Partner, der Agrargesellschaft Neuensund, im Frühjahr 500 Rotbuchen pflanzen. Medial begleitet wurden wir vom NDR. Schaut euch gerne die Kurzreportage im Nordmagazin an.

Durch die starken Stürme im Frühjahr ist es hier zu etlichen Baumbrüchen gekommen. Meist handelt es sich leider um vollkommen gesunde Bäume, die den Stürmen mit ihrer großen Baumkrone Widerstand entgegenbringen, aber schlussendlich doch entwurzelt werden. Hinzu kommt die durch den Menschen verursachte Klimakriese. Diese bedingt eine exorbitante Vermehrung des Borkenkäfers, der bevorzugt schnellwachsende Weichhölzer wie die Fichte befällt. Diese ist durch den fortbestehenden Wassermangel nicht mehr in der Lage, sich selbst gegen den Käfer-Befall zu schützen und stirbt allmählich. Borkenkäferfallen, wie sie schon unzählig im Wald angebracht wurden, sind in Anbetracht der dramatischen Lage nur ein kosmetischer Eingriff. Korrelieren die beiden Phänomene der Stürme und des Borkenkäferbefalls, entstehen große Lichtungen inmitten des Waldes, die sich ohne äußere Hilfe nur sehr langsam erholen.

Die jungen Rotbuchen pflanzten wir in diesem klassischen Fichtenforst-Abschnitt, dessen natürliche Waldverjüngung und Umwandlung zu einem gesunden Mischwald Jahrzehnte bräuchte. Um diesen Prozess zu beschleunigen und den sich verändernden klimatischen Bedingungen gerecht zu werden, haben wir Mutter Natur etwas unter die Arme gegriffen. Es gilt keine Zeit zu verlieren und schon gar nicht dürfen Fehler der Vergangenheit wiederholt werden. Wissenschaftler und Forstwirte sind sich einig. Der Wald von morgen muss ein Mischwald sein! In diesem Gefüge hat die Buche eine besondere Stellung. Sie ist für die vorherrschenden Bedingungen bestens geeignet. Anpassungsfähig, kommt mit weniger Wasser aus, bindet als langsam wachsendes Hartholz sehr viel mehr CO2 als die Fichte und ist weitestgehend resistent gegen den Borkenkäfer. Um ein Anwachsen der jungen Bäume garantieren zu können, haben die Pflanzungen Anfang März vorgenommen. Die feuchten Böden bieten die besten Voraussetzungen für das Anwachsen der Wurzeln. Um das Wachstum der Bäume weiterhin zu beschleunigen, wurden diese mit einem Pflanzabstand von 1,5 Metern gesetzt. Die jungen Bäume konkurrieren untereinander und eifern um den besten Platz in Richtung des Sonnenlichts. Was wiederum die Verjüngung des Waldes und das Schließen des Kronendaches auf natürliche Weise beschleunigt.

Die Aktion darf natürlich als ein ganz kleiner Tropfen auf einem sehr heißen Stein gesehen werden. Aber wir haben uns selber bewiesen, dass es auch in Deutschland Möglichkeiten gibt, dem Wald zu helfen und mit unserem Freund Max von Loma.eco und der Agrargesellschaft Neuensund dort weiterzumachen. Der klassische Fichtenforst hat ausgedient und wartet nur darauf mit unserer aller Hilfe wieder zu einem gesunden Mischwald zu erstarken.

„Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen.“

Unser Dank gilt Waldbesitzer Max Bieber und seinem Großvater Ottomar Wahl. Falls ihr mehr über Max und unsere langjährige Freundschaft erfahren möchtet, schaut euch gerne die Loma.eco Challenge an.

Unser Versprechen

Trotz aller spielerischen Komponenten, die unsere Plattform bietet, ist die Intention dahinter doch eine ernste und höchst dringliche. Glaubwürdigkeit und Transparenz stehen dabei an erster Stelle.  So wie wir unsere Partner zur Rettung der Umwelt auf Herz und Nieren testen, dürft auch ihr in unsere Bilanzen schauen. Wir verpflichten uns, sämtliche Zahlungen, die in einem am Jahresende aufbereiteten Abschlussbericht veröffentlicht werden, offen zu kommunizieren und garantieren euch somit einen klaren Überblick über unsere Mittelverwendung.