Gold!!!

Unsere Reise nach Amazonien war faszinierend, wie Sinn stiftend. Eine Belohnung für ehrenamtliches Engagement und Motivation für Alles, was noch kommen mag. Leider waren es nicht ausschließlich Naturwunder, wie winzig, kleine Pfeilgiftfrösche und 50 Meter hohe Urwaldriesen.

Im Kopf blieben die Bilder von zerstörtem Wald. Aus dem Flugzeug, wie auf dem Boden. Unübersehbar und eindringlich, wie ein Autounfall. Während Monokulturen wenigstens noch einen fürs Auge versöhnlichen Schein von „grün“ waren, vermag die Gier nach Gold nur an Mondlandschaften zu erinnern. Übrig bleiben Löcher im sonst so dichten Wald mit Ölfilmen belegten Tümpeln, und durch Quecksilber verseuchte Flüsse. Schnell stellt sich Wut ein. Aber auf wen? Auf die, die nach dem streben, was viele von uns bereits erreicht haben bzw. in das wir geboren wurden? Auf die westliche Welt, die nach Gold fragt oder doch auf Staatsoberhäupter, die besser keine wären?

Nicht zu vergessen: Corona! Die Pandemie, welche anfänglich noch einen positiven Effekt auf die Natur hatte, so schien es zumindest. Es verirrten sich plötzlich wieder Delfine in die Lagune von Venedig und CO2-Ausstöße gingen global drastisch nach unten. Doch in Amazonien hingegen blieben die so wichtigen Ökotouristen aus. Der Goldpreis stieg auf über das Doppelte und mit ihm die Zahl der Goldsucher. Wild West quasi. Nur diesmal in Südamerika.

Nicht zu vergessen: Corona! Die Pandemie, welche anfänglich noch einen positiven Effekt auf die Natur hatte, so schien es zumindest. Es verirrten sich plötzlich wieder Delfine in die Lagune von Venedig und CO2-Ausstöße gingen global drastisch nach unten. Doch in Amazonien hingegen blieben die so wichtigen Ökotouristen aus. Der Goldpreis stieg auf über das Doppelte und mit ihm die Zahl der Goldsucher. Wild West quasi. Nur diesmal in Südamerika.

Zwischendurch Lichtblicke: Der peruanische Staat lässt 2019 die größte illegale Goldgräberstätte „La Pampa“ durch 1200 Polizisten, 300 Soldaten und 70 Staatsanwälte räumen. Welchen langfristigen Wert diese Aktion hat, bleibt fraglich. Zwar hat man die Goldsucher aus der Region verdrängt, doch ließen sich in der Nähe des Pariamanu-Flusses schnell neue Verwüstungen durch moderne Satellitentechnologie feststellen.

Zwischendurch Lichtblicke: Der peruanische Staat lässt 2019 die größte illegale Goldgräberstätte „La Pampa“ durch 1200 Polizisten, 300 Soldaten und 70 Staatsanwälte räumen. Welchen langfristigen Wert diese Aktion hat, bleibt fraglich. Zwar hat man die Goldsucher aus der Region verdrängt, doch ließen sich in der Nähe des Pariamanu-Flusses schnell neue Verwüstungen durch moderne Satellitentechnologie feststellen.

Keine Zeit für Resignation! Schutzgebiete, Ökotourismus und damit verbundene Arbeit für Einheimische, schaffen ein Umdenken. Dasselbe Stück Wald bringt den Familien so wiederkehrend ein Einkommen, schützt sie vor Illegalität und macht sie zu Hütern dessen, was wir andachtsvoll bestaunen.

Also seid keine Elstern, verzichtet auf Gold, pflanzt mit uns Bäume und schützt gleichzeitig einzigartigen Amazonas-Regenwald. Ganz dem Motto folgend:

„Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen!“

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