FAQs – Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen:

Was bekomme ich für meinen „grünen“ Beitrag?

Du erhältst ein Zertifikat über den von dir gesteckten Beitrag, welches beweist, dass du nicht weggeguckt hast als die Erde unsere Hilfe brauchte. Wir garantieren dir, dass dein Beitrag auch wirklich ankommt und ganz unserem Motto „Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen.“ entsprechend verwendet wird.

Wie werden meine Beiträge verwendet?

Von fünf Euro wird ein Baum gepflanzt und ein Quadratmeter Regenwald vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt. Diese fünf Euro erlauben es uns darüber hinaus weitere Umweltschutzprojekte weltweit zu unterstützen. Du darfst dir sicher sein, dass wir jeden unserer „Partner in green“ einen ausführlichen Check unterzogen haben und es sich um leidenschaftliche Überzeugungstäter und Kämpfer für die Natur handelt.

Wer pflanzt die Bäume und schützt den Regenwald?

Die gemeinnützige Stiftung „WILDERNESS INTERNATIONAL“ setzt sich bereits seit 2008 für den Schutz von Regenwäldern und intakten Ökosystemen ein. In der Region Madre de Dios (Peru) liegt ein besonderer Schatz ursprünglicher Natur und Artenvielfalt. Die Stiftung kauft Intakte Primärregenwaldareale auf, schützt sie vor wirtschaftlicher Ausbeutung und leistet so einen erheblichen Beitrag zum Erhalt des Amazonasregenwaldes. Forschung, Aufklärungsarbeit und die Einbeziehung der Lokalbevölkerung sind maßgeblich für den langfristigen Schutz und Teil des integrativen Konzeptes von Wilderness international.

Der Verein „Regenwald der Österreicher“ engagiert sich bereits seit 1991 in Costa Rica. Der Fokus liegt auf dem Freikauf von bisher wirtschaftlich genutzten Flächen und deren Renaturierung. Ziel ist es einen grünen Korridor zwischen isolierten Nationalparks bis an die Pazifikküste zu schaffen, um so die genetische Vielfalt und dem Wanderverhalten verschiedener Spezies Folge zu leisten. Um diese Gebiete langfristig zu schützen werden Wildhüter angestellt, nachhaltiger Ökotourismus und Tropenforschung betrieben und somit die lokale Bevölkerung eingebunden. So besteht ein nachhaltiges Konzept zum Schutze der Natur.

Unser Partner Trees for the Future pflanzt bereits seit über 30 Jahren Bäume in sechs zentralafrikanischen Ländern (Kamerun, Kenia, Senegal, Uganda, Guinea, Tansania) im Bereich der subtropischen Klimazone. Erklärtes Ziel ist die Einbindung und ein Nutzen für die lokale Bevölkerung. Die Bäume werden als Waldgärten gepflanzt und schützen so die Böden der Kleinbauern vor Erosion und Austrocknung, senken die Umgebungstemperatur, vermeiden die Anpflanzungen von Monokulturen, leisten dadurch einen Beitrag zur Artenvielfalt und schaffen ein Verständnis für den Wert der Bäume und der Natur generell.

Der Schwerpunkt von Eden-Projects liegt in den Küstengebieten Madagaskars. Um diese und die dort befindlichen Ökosysteme zu schützen richtet sich ein erheblicher Anteil der Ambitionen auf die Pflanzungen von Mangroven. Darüber hinaus forstet Eden-Projects aufgekaufte oder überlassene Areale von Landbesitzern in Nepal, Haiti, Indonesien, Mosambik, Honduras und Nicaragua wieder auf. Prämisse sind dabei die Pflanzungen heimischer Arten, um so einen Teil des ursprünglichen Zustands des Landes wieder zu erreichen.

Was macht unsere Partner so vertrauenswürdig? Kann ich sichergehen, dass meine Bäume gepflanzt werden?

Unsere Partner haben bereits über viele Jahrzehnte bewiesen, was transparenter Umweltschutz bedeutet. Jahresabschlussberichte, Bestandsmonitoring und die Möglichkeit sowohl die neu bepflanzten Areale als auch die Regenwaldschutzgebiete zu besichtigen, garantieren Vertrauenswürdigkeit. Wir verstehen es als unsere Aufgabe diese Möglichkeiten des Einblickes regelmäßig zu nutzen und damit die Vertrauensbasis sicherzustellen.

Wie werden die Bäume gepflanzt?

Am Anfang eines jeden Waldgartens steht die Errichtung einer dichten Strauchreihe, welche als lebender Zaun fungiert und dahinter liegende Setzlinge vor Wildverbiss und extremen Wetterbedingungen wie Wind und Starkregen bedingten Überschwemmungen schützen soll.

Als nächstes werden Bäume mit Pioniereigenschaften gepflanzt, die volles Sonnenlicht und trockene Bedingungen vertragen. Diese Bäume helfen das Land abzukühlen und die Bodenbedingungen für anspruchsvollere Baumarten zu optimieren.

Folgend werden verschiedene Arten von schnell wachsenden Bäumen, darunter viele Obstbäume und Harthölzer, gepflanzt.  Die starken Sämlinge wurden zuvor in zahllosen Baumschulen herangezüchtet. Somit wurde die Ausfallwahrscheinlichkeit nach dem Pflanzen stark reduziert. In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Farmern werden diese im weiteren Verlauf gepflegt. Die Anzahl der gepflanzten Bäume wird digital erfasst, um im weiteren Verlauf den Pflanzort, Wachstumsfortschritt und Status des Baumes verarbeiten zu können.

Bereits nach wenigen Jahren können die Früchte der Sträucher und Bäume geerntet werden und bringen so einen weiteren Nutzen zum Erhalt der Bäume und Wälder für die lokale Bevölkerung.

Was für Bäume werden gepflanzt?

Mehrere hundert verschiedene Baumarten werden in Abhängigkeit des jeweiligen Standortes und der dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen gepflanzt.

Gepflanzt werden unter anderem:

Acacia angustissima 

Acacia mellifera 

Acacia nilotica

Acacia polyacantha 

Acacia senegal

Albizia chinensis

Albizia lebbeck

Albizia schimperiana

Adansonia digitata 

Acrocarpus fraxinifolius 

Afrostyrax lepidophyllus 

Arecaceae 

Anacardium occidentale 

Azadirachta indica 

Balanites aegyptiaca 

Calliandra calothyrsus

Canarium ovatum 

Cassia siamea 

Cedrela odorata 

Citrus sp. 

Cocos nucifera

Cola acuminata

Cordia africana 

Dacryodes edulis 

Delonix regia

Elaeis guineensis

Faidherbia albida 

Garcinia kola

Gliricidia sepium

Gmelina arborea 

Grevillea robusta

Irvingia sp. 

Jacaranda mimosifolia 

Khaya anthotheca 

Khaya senegalensis 

Leucaena diversifolia 

Leucaena leucocephala

Leucaena pallida 

Macadamia integrifolia

Maesopsis eminii

Mangifera indica 

Melia azedarach

Mellicia excelsa

Monodora myristica

Moringa oleifera

Morus sp.

Parkinsonia aculeata

Persea americana 

Phoenix dactylifera

Podocarpus sp.

Prosopis juliflora

Prunus africana

Psidium guajava

Ricinodendron heudelotii

Senna siamea 

Senna spectabilis

Sesbania sesban 

Sesbania macrantha

Tamarindus indica

Tectona grandis

Vitex keniensis

Ziziphus mauritiana 

Kann ich mir aussuchen, welche Bäume gepflanzt werden?

Leider nein. Die Bäume werden in Abhängigkeit ihres Standortes, der damit verbundenen klimatischen Bedingungen, des Zeitpunktes der Anpflanzung und unter Berücksichtigung einer optimalen naturnahen Mischung gesetzt. Diese Faktoren verbieten somit eine gezielte Auswahl von außerhalb.

Wo werden die Bäume gepflanzt?

Die Bäume werden in 8 verschiedenen subtropischen Ländern Afrikas, sowie in Indonesien und Nepal gepflanzt.

In welcher Region wird Regenwald geschützt?

Im Süden Perus, östlich der Anden, im Grenzgebiet zu Brasilien und Bolivien liegt die Region Madre de Dios (zu Deutsch: „Mutter Gottes“). Eine Region, die für ihre Artenvielfalt und ihren unberührten Regenwald berühmt ist. Um es noch konkreter zu machen, erhaltet ihr hier die Geodaten für das Areal am Rio Tambopata: 12°52’04.1″S 69°29’27.6″W

In Costa Rica werden sowohl intakte Regenwaldareale als auch bereits wirtschaftlich genutzten Flächen freigekauft und dem Nationalpark Piedras Blancas eingegliedert. Ziel ist es Wildtierkorridore zu schaffen um so einen großen intakten Wald bis an die Pazifikküste entstehen zu lassen. Wer es genauer wissen möchte nutzt die Geodaten für in der Region Golfito: 8°27′ und 8°41′ N und 83°15′ und 83°45′ W

Wie wird der Regenwald geschützt und um welche Art Regenwald handelt es sich?

In Peru handelt es sich um Primär- bzw. Urwald, welcher dem Amazonasregenwald zugehört. Derart Wälder blieben von menschlicher Nutzung weitestgehend verschont und stellen somit komplex gewachsene Ökosysteme dar, die sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt auszeichnen und gleichzeitig wichtige Kohlenstoffspeicher darstellen. Leider sind auch diese bis heute weitestgehend unberührten Areale durch Goldschürfer, Holzeinschlag, Brandrodungen und darauf häufig folgendem Betrieb von Monokulturen gefährdet. In Costa Rica handelt es sich zum überwiegenden Teil um Sekundärwälder, aber auch Primärwälder und kürzlichst noch als Weideland genutzte Gebiete werden aufgekauft.

Sanfter Ökotourismus, wissenschaftliche Feldstudien und eine regelmäßige Bestreifung der Gebiete beugen menschlichen Eingriffen vor. Die Anwesenheit von Holzfällern würde nicht lange unbemerkt bleiben und umgekehrt erkennen diese, dass sie nicht ungestört bei der Verrichtung ihrer Untaten am Wald wären.

Wem gehören die gepflanzten Bäume und der geschützte Regenwald?

Ethisch betrachtet gehört der Wald sich selber. Geht es um die Verteidigung seiner Rechte, die seiner tierischen Bewohner und die Sicherstellung seiner Unberührtheit, sind es Besitzurkunden und Grundbucheintragungen, die unseren Partnern genau die Mittel zur Verfügung stellen, die es braucht, um ihn auf Basis geltenden Rechtes zu schützen. Die gepflanzten Bäume gehören den kooperierenden Kleinbauern, welche durch erlerntes Knowhow und den verbundenen Mehrwert der Bäume für ihr Leben, ein besonderes Interesse hegen, diese zu schützen und alt werden zu lassen.

Steht genügend Wasser und Pflege für die Baumpflanzungen zur Verfügung, um das Überleben der Bäume sicherzustellen?

Die Basis jeder Pflanzung ist die stetige Verfügbarkeit von Wasser. Was bedeutet, dass eine Region entweder ausreichende Niederschlagswerte verzeichnet oder Grundwasservorkommen bereits erschlossen wurden oder erschlossen werden können.

Kann ich die Projekte vor Ort besuchen und sehen wo die Bäume gepflanzt werden und der Regenwald geschützt wird?

Ja, und um die Suche zu vereinfachen stellen wir dir folgend einige Geodaten zur Verfügung:

Regenwald Peru:

12°52’04.1″S 69°29’27.6″W

Regenwald Costa Rica:

8°27′ und 8°41′ N und 83°15′ und 83°45′ W

Die genauen Geo-Daten der Baumpflanzungen stellen wir in Kürze zur Vefügung.

Kann ich meinen ökologischen Fußabdruck kompensieren?

Ja. Die Möglichkeiten zur CO2-Kompensation auf unserer Plattform sind vielzählig. Am dichtesten kommst du einer Kompensation, der von dir emittierten Treibhausgase, durch unseren CO2-Rechner. Mit Beantwortung der dort gestellten Fragen erhältst du die Summe deiner CO2-Emissionen und das entsprechende Äquivalent an Bäumen, welches gepflanzt werden müsste, um diese zu kompensieren.

An wen wende ich mich bei Fragen?

Bei Fragen bitten wir dich, unser Kontaktformular auf der Hauptseite zu nutzen. Wir werden deine Anfrage schnellst möglich bearbeiten.